Die deutsche Wirtschaft

Im Folgenden wird ein Überblick über die deutsche Wirtschaft im Jahr 2018 gegeben. Dieser dient der grundlegenden Information über die Wirtschaft der Bundesrepublik und über verschiedene wirtschaftliche Kennzahlen.

Bruttoinlandsprodukt

Das Bruttoinlandsprodukt ist der Gesamtwert aller Güter, also Waren und Dienstleistungen, die während einer festgelegte Zeitspanne (Quartal, Halbjahr, Jahr) innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft als Produkte für den Endverbrauch hergestellt werden. Dabei werden alle Vorleistungen abgezogen. In Deutschland lag das BIP für das Jahr 2017 bei 3,263 Billionen Euro. Damit liegt Deutschland nach den USA, China und Japan weltweit auf Platz vier.

Arbeitslosigkeit

Die Arbeitslosigkeit zeigt an wie viele Personen, die erwerbsfähig sind, in einem Land gerade keiner Arbeit nachgehen. Sie ist ein guter Indikator für die generell wirtschaftliche Lage eines Staates. So deuten hohe Arbeitslosenzahlen und daraus resultierende Arbeitslosenquoten, also prozentuale Angaben, wie viel Prozent der Erwerbstätigen keiner Stelle nachgeht, auf eine schwache Wirtschaft hin. In Deutschland liegt die Arbeitslosenquote derzeit bei 3,8 Prozent. Dies entspricht etwa 2,45 Millionen Menschen. Damit ist Deutschland besser gestellt als viele andere europäische Länder und auch die USA. In diesen beträgt die Arbeitslosenquote derzeit 10,9 Prozent.

Exporte

Die Exporte zeigen an, in welchem Wert ein Land Waren und Dienstleistungen an andere Länder verkauft. Generell sind hohe Werte bei den Exporten positiv zu bewerten, da sie zeigen, dass ein Land über eine Wirtschaft verfügt, die beliebte Produkte produziert. Die deutschen Exporte betragen derzeit 1,203 Billionen Euro im Jahr 2017. Damit belegt Deutschland nach der Volksrepublik China und den Vereinigten Staaten von Amerika aktuell Platz drei der exportstärksten Nationen.

Dabei ist die Bundesrepublik für ihre hohen Exporte aber auch immer wieder kritisiert worden. So warfen viele europäische Nachbarstaaten dem Land vor, es lebe damit auf Kosten der anderen, die teure Produkte aus Deutschland importieren würden. Gleichzeitig zählen zu den exportierten Waren auch viele Rüstungsgüter, die die aktuellen Kriege auf der Welt weiter anheizen.